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Flussgebietsweite operationelle Steuerung der Abflüsse im Extrembereich

Flussgebietsweite operationelle Steuerung der Abflüsse im Extrembereich
Ansprechpartner:

Simon Seibert, Uwe Ehret 

Förderung:

Bayerisches Landesamt für Umwelt (BLfU) 

Starttermin:

2010/07

Endtermin:

2013/03 

 

Bisher werden Rückhalteräume und Talsperren in Bayern für den Nahbereich und in Ausnahmefällen für den regionalen Bereich unterhalb steuerbarer Anlagen gesteuert. Schutzfunktionen übernehmen die Anlagen in den Extrembereichen Niedrigwasser (Niedrigwasseraufhöhung) und Hochwasser (Hochwasserdämpfung).

Insbesondere im Kontext möglicher Verschärfungen beider Extreme durch den Klimawandel besteht der Wunsch, den Betrieb dieser Anlagen nicht nur für lokale Schutzmaßnahmen zu optimieren, sondern eine flussgebietsweite operationelle Steuerung vorzunehmen und so eine optimale Schutzfunktion für ganz Bayern zu erhalten. Bisher gibt es jedoch keine Steuerungsstrategien und Modelle, um eine derartige räumlich weitgreifende Steuerung im operationellen Betrieb zu realisieren.

Aus diesem Manko ergibt sich ein entsprechender Forschungsbedarf in den Bereichen Generierung bayernweiter hydrometeorologischer Testszenarien, Verbesserung hydrologischer und hydraulischer Modelle, Rechenbeschleunigung und auf dem Gebiet der Steuerungsoptimierung komplexer Systeme, die im Rahmen des Projekts in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wasserbau der TU München bearbeitet werden.