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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich "Monitoring, Datenanalyse & Regionalisierung" im Projekt TRUST

Projektbeschreibung:

Das Projekt TRUST zielt darauf, die Trinkwasserversorgung in prosperierenden Wassermangelregionen nachhaltig, gerecht und ökologisch verträglich zu gestalten, indem Lösungs- und Planungs­werkzeuge zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele am Beispiel des Wassereinzugsgebiets des Rio Lurín in der Region Lima/Perú entwickelt werden. In dem Projekt kooperiert dasInstitut für Wasser und Gewässerentwicklung, Bereich Hydrologie, mit verschiedenen Partnern aus dem multidisziplinären Projektkonsortium, um Methoden zur Zustandserfassung und der Prognose der Veränderung des qualitativen und quantitativen Zustandes von Oberflächen­gewässern zu verbessern und die Implementierung von Management­instrumenten im Kontext der bestehenden und sich wandelnden klimatischen und sozialen Bedingungen zu erreichen.

 

Tätigkeitsbeschreibung:

Im Rahmen von TRUST ist, vorbehaltlich der Bewilligung durch den Projektträger, eine Stelle unter dem Dachthema „Monitoring, Datenanalyse & Regionalisierung“ zu vergeben. In enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern sind folgende Arbeitsschritte geplant:

  • Repräsentative Beobachtung von Wasserhaushaltgrößen durch Kombination von Fernerkundung und terrestrischen Sensoren (Aufbau eines Messnetzes, Feldkampagnen zur Gebietskartierung und Erfassung der Bodenhydrologie)
  • Regionalisierung von Abflusskennwerten, Bodenfeuchtedynamik und Schneedynamik (Systemanalyse, Datamining, datengetriebene Modellierung)

Die wissenschaftliche Tätigkeit bietet ausdrücklich die Möglichkeit zur Promotion.

 

Persönliche Qualifikation:

Sie besitzen einen überdurchschnittlichen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss (Dipl.-Ing. oder Master) in Physik, Hydrologie, Umweltingenieurwesen, Bauingenieurwesen, Geo­wissenschaften, Geoökologie oder einer verwandten Studienrichtung. Sie haben Freude an einer Mischung aus theoretischer Methodenentwicklung, Datenanalyse und Feldar­beit. Sie arbeiten eigenständig, fügen ihre Erkenntnisse aber auch gerne in einen interdisziplinären Projektrahmen ein. Sie sind bereit für mehrwöchige Feldkampagnen in Perú, und haben idealerweise Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Messnetzen. Darüber hinaus haben Sie fundierte Kenntnisse in Datenanalyse, GIS und Geostatistik. Englisch beherrschen Sie neben Deutsch in Wort und Schrift. Spanischkenntnisse sind von Vorteil.

 

Entgelt:

Die Beschäftigung erfolgt, vorbehaltlich der Bewilligung durch den Projektträger, mit entsprechender Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (Entgeltgruppe E13 TV-L, 75 %).

 

Vertragsdauer:

Befristet auf 3 Jahre.

 

Eintrittstermin:

15. Juni 2017, oder frühestmöglicher Zeitpunkt

 

Bewerbung bis:

5. Mai 2017

 

Ansprechpartner für fachliche Fragen:

Fachliche Auskünfte erteilen Ihnen gerne Herr Dr. Jan Wienhöfer oder Prof. Dr.-Ing. Erwin Zehe.

 

Bewerbung:

Bewerbungen senden Sie bevorzugt als ein PDF mit Ihren aussagekräftigen Unterlagen unter Angaben der Kennung HT17100 bitte bis zum 05.05.17 per Email an Frau Maria Rieger.

Das KIT legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Wir würden uns daher insbesondere über die Bewerbung von Frauen freuen.

Bei entsprechender Eignung werden schwerbehinderte Bewerber/innen bevorzugt berücksichtigt.